Die Diözesansportgemeinschaft (DSG) St. Pölten zeigt sich tief beeindruckt von den herausragenden Erfolgen der niederösterreichischen Geschwister Aigner bei den Winter-Paralympics 2026 in Mailand-Cortina. DSG-Vorsitzender Sepp Eppensteiner würdigt die außergewöhnlichen Leistungen von Johannes und Veronika Aigner, die in den vergangenen Tagen mehrfach Gold für Österreich errungen haben.
Vertrauen und sportliche Höchstleistung „Was Johannes und Veronika Aigner auf die Piste zaubern, ist weit mehr als sportliche Höchstleistung. Es ist ein tiefes Zeugnis für das Vertrauen, das sie in ihre Guides und in ihre eigenen Fähigkeiten setzen“, betont Eppensteiner, der die Familie persönlich kennt. Die Athleten aus Gloggnitz, die in der Klasse der Sehbeeinträchtigten (B2) starten, steuerten unglaubliche neun der 13 österreichischen Medaillen bei. Veronika Aigner avancierte mit vier Goldmedaillen und einmal Silber sogar zur erfolgreichsten Athletin der gesamten Spiele. Auch Johannes Aigner sicherte sich unter anderem Gold in der Abfahrt und im Riesentorlauf.
Kirchlicher Hintergrund und die Kraft des Glaubens Die Verbindung der Familie Aigner zu kirchlichen Werten ist tief verwurzelt: Bereits in der Zeit von Sportbischof Alois Schwarz als Priester in Gloggnitz waren die Aigners dort Ministranten. Mutter Petra Aigner betonte kürzlich in einer DSG-Diskussion, dass der Glaube die tragende Säule der Familie ist und auch in schwierigen Momenten Halt gibt.
Ein Vorbild für gelebte Inklusion Die DSG sieht paralympische Sportler als Vorbilder für ein christliches Menschenbild, das die Würde und das Potenzial jedes Einzelnen ins Zentrum stellt. „Im Parasport wird sichtbar, wie der Glaube an sich selbst und die Unterstützung einer Gemeinschaft Berge versetzen können. Die Aigners zeigen uns, dass Inklusion keine Floskel ist, sondern durch Leidenschaft und Zusammenhalt Realität wird“, so Eppensteiner. Die Diözesansportgemeinschaft gratuliert den Medaillengewinnern, ihren Begleitläufern sowie allen Teilnehmenden und dankt auch Olympia-Seelsorger Johannes Lackner für seinen wertvollen Einsatz.
