Wieder einmal war das Stift Melk Schauplatz dieser traditionsreichen Veranstaltung, die vom Katholischen Akademiker:innenverband (KAV) der Diözese St. Pölten in Kooperation mit der Rechtsanwaltskammer für NÖ, der Notariatskammer für Wien, Niederösterreich und Burgenland, der NÖ Juristischen Gesellschaft und der Vereinigung der nö. Richterinnen und Richter veranstaltet wird.
Den Festgottesdienst feierte Subprior P. Alois Köberl in Konzelebration mit dem geistlichen Assistenten des KAV, H. Mauritius Lenz, Stift Herzogenburg, in der Sommersakristei, musikalisch begleitet vom Chor der Pfarre Aggsbach unter Alfred Nussbaumer und der KAV-Vorsitzenden Angelika Beroun-Linhart an der Orgel. Letztere konnte zum Festvortrag auch Abgeordenten zum Nationalrat Bauenrbundpräsident Georg Strasser als Vertreter der Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner begrüßen.
Bildungsminister a.D. ao. Univ.-Prof Martin Polaschek, Graz, referierte sodann zum Thema „Nürnberger Prozesse: Der Anfang internationaler Gerichtsbarkeit“ – zeitlich genau 80 Jahre nach dem letzten Urteil des ersten Prozesses am 1. Oktober 1946.
Die zahlreichen Teilnehmer waren von der spannenden Präsentation dieses internationalen Tribunals, in dem erstmals Verantwortliche eines diktatorischen Regimes für ihre Verbrechen zur Verantwortung gezogen wurden, ganz in den Bann gezogen.

